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CD-Brenner
Begriffe in der Welt des CD-Brennens

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Erklaerte Begriffe ( alle Definitionen ) in der Übersicht
A AIFF ASPI Audio-CD Bootable CD Brennersoftware Bridge-Disc Buffer Underrun 
     CD-DA CD-Extra  CD-i  CD-PLUS CD-R  und Test der CDR CD-ROM CD-XA 
D Disc-at-Once ECMA GreenBook HFS Hybrid-CD ISO 9660  Kapazität 
L Lead-In Lead-Out Mixed Mode Multisession On-the-Fly OrangeBook PhotoCD 
R Raw-Datei RedBook RIFF SCSI Sessions 
T Termination Thermische Rekalibrierung tcal  Track-at-Once Tracks  Unicode 
     UPC/EAN Code Video-CD Volume Wave .WAV  WhiteBook YellowBook

 
 
Lead-In
Das Lead-in enthält das Inhaltsverzeichnis (Table of Contents, TOC) einer Session, das Informationen über die Tracks der Session enthält. Es wird zusammen mit dem Lead-out einer Session geschrieben. Jedes Lead-in belegt 4500 Sektoren (etwa 9 MByte) auf der CD.
 

Lead-Out
Das Lead-out markiert das physikalische Ende einer Session, enthält jedoch keine Daten. Es wird immer zusammen mit dem Lead-in geschrieben. Das erste Lead-out einer CD belegt 6750 Sektoren (etwa 13 MByte), alle folgenden 2250 Sektoren (etwa 4 MByte).
Methoden des Schreibens
WinOnCD kann CDs auf zwei verschiedene Arten beschreiben: mit der "Track-at-Once"- oder der "Disc-at-Once"-Methode.
Während "Track-at-Once" von allen Recordern unterstützt wird, können CDs im "Disc-at-Once" nicht mit allen Recordern geschrieben werden.
 

Mixed Mode
Eine Mixed-Mode-CD enthält einen Daten-Track und im Anschluß mehrere Audio-Tracks. WinOnCD kann Mixed-Mode-CDs schreiben.
Eine CD, die sowohl Computerdaten als auch Audiodaten enthält, wird Mixed-Mode-CD genannt. Die Computerdaten werden dabei im ersten Track abgelegt. Alle weiteren Tracks enthalten Audiodaten. Moderne CD-Abspieler geben den ersten Track nicht wieder, ältere Modelle versuchen jedoch, die Computerdaten "abzuspielen". Dies resultiert ueblicherweise in einem unangenhemen, hochfrequenten und lauten Pfeifen, welches in manchen Fällen sogar zu einer Beschädigung der Lautsprecher führen kann.
 

Multisession
Eine Multisession CD-R ist eine CD-R, die mehr als eine Session enthält. Der Begriff "Multisession" wird jedoch häufiger in Zusammenhang mit dem ISO 9660-Dateisystem benutzt, bei dem er den Prozeß des Hinzufügens von Daten zu einem bereits angelegten ISO 9660-Dateisystem beschreibt.
 

On-the-Fly
Beim Schreiben einer CD muß eine konstante Datenrate eingehalten werden. Deshalb ist es manchmal vorteilhaft, die gesamte CD als Image-Datei auf der Festplatte vorzubereiten. Diese Datei kann während des Schreibens linear gelesen werden, so ist eine optimale Leseperformance gesichert. Diese Vorgehensweise ist sicher, benötigt allerdings zusätzlichen Plattenplatz für die Imagedatei und dauert insgesamt länger, als wenn "On-the-Fly" geschrieben wird. 
Wenn die Gesamtleistung des Systems ausreicht, kann das Image der CD beim Schreiben erzeugt werden ("On-the-Fly"), ohne daß eine Image-Datei angelegt wird. Bei langsameren Systemen kann dies jedoch zu Problemen führen (z.B. "Buffer Underrun").
 

OrangeBook
Im OrangeBook haben Philips und Sony die CD-Recordable und die CD-MO (Magneto Optical) definiert. Auch Multisession-CDs werden im OrangeBook spezifiziert.
 

PhotoCD
Die PhotoCD wurde von Kodak eingeführt und ist ein Medium zur Speicherung von Bildinformationen. Die PhotoCD ist eine Multisession-Bridge-Disc.
 

"Raw"-Datei
Eine "Raw"-Datei enthält Daten, die bereits im CD-Format vorliegen. Sie kann ohne weitere Bearbeitung direkt geschrieben werden. Eine "Raw"-Datei entspricht einem Track. Zum Beispiel kann eine Audio-"Raw"-Datei als Inhalt eines CD-DA-Tracks verwendet werden. Image-Dateien sind "Raw"-Dateien.
 

Red Book
Das RedBook von Philips und Sony ist die grundlegende Definition der CD. Es beinhaltet nur die physikalischen Charakteristika einer CD und die Definition der normalen Audio-CD. Alle anderen "Books" verwenden jedoch das gleiche physikalische Medium und das gleiche grundlegende Datenformat.
 

RIFF
RIFF steht für "Resource Interchange File Format", einem Format zum Austausch von Multimedia-Daten, welches von Microsoft und IBM entwickelt wurde. Ein Beispiel für ein RIFF-Format ist das von MS-Windows verwendete Wave-Format (Endung ".WAV"). Dieses kann von WinOnCD gelesen werden.
 

SCSI
SCSI steht für "Small Computers System Interface", einen Schnittstellen Standard für schnelle Massenspeicher, wie Festplatten, CD-ROM-Laufwerke usw. SCSI wird von vielen Computersystemen verwendet.
 

Sessions 
Immer wenn auf eine CD geschrieben wird, entsteht eine Session. Eine Session ist eine physikalische Unterteilung, ähnlich wie ein Track. Die einzelnen Sessions werden durch ein sogenanntes Lead-IN  und ein Lead-Out, markiert.
Es gibt CDs, die in einer Session geschrieben werden müssen (Singlesession-CD) z.B. Audio-CDs. Nach dem Brennen der Audio-Cd muss die CD abgeschlossen werden.. CDs, die aus mehreren Sessions bestehen, sind sogenannte Multisession-CDs.Um eine Multisession-CD zu erzeugen, muß bereits die erste und alle folgenden Sessions im Multisession-Modus geschrieben werden Session allgemein CDs werden in Tracks und Sessions unterteilt. In jeder Session stehen ein oder mehrere Tracks. Auf einer CD können wiederum mehrere Sessions stehen. In jeder Session steht höchstens ein Datentrack, eine Session kann aber mehrere Audio- oder Videotracks enthalten. Audiotracks stehen immer in der ersten Session einer CD. 
Wenn Sie eine Daten-CD in mehreren Schritten beschreiben, müßen Sie jedesmal eine neue Session schreiben, es entsteht eine Multisession-CD. Diese besteht aus einem Lead-In, einem Datentrack und einem Lead-Out. Lead-In und Lead-Out benötigen pro Session ca. 15MB und enthalten keine nutzbaren Daten, man spricht von einem Overhead. Schreiben Sie eine Audio-CD in mehreren Schritten, fügen Sie jeweils nur Tracks hinzu. Nach dem letzten Track finalisieren Sie die CD, Sie erzeugen eine "track-at-once Singlesession-CD".
 

Termination
Die hohe Übertragungsrate auf einem SCSI-Kabel kann zu Fehlern führen, wenn die Enden des SCSI-Bus nicht mit Widerstandsnetzwerken, den sogenannten "Terminatoren", terminiert sind.
 

Thermische Rekalibrierung (tcal)
Wenn eine Festplatte eine Zeit lang in Gebrauch ist, müssen die Schreib/Lese-Köpfe rekalibriert werde, um die Ausdehnung des Materials durch Wärme auszugleichen. Während der Rekalibrierung können keine Daten auf die Festplatte geschrieben oder von ihr gelesen werden. Geschieht dies während dem Schreiben einer CD, kann die Unterbrechung des Datentransfers zu einem "Buffer Underrun"-Fehler führen. Sogenannte AV-Festplatten (Audio/Video-Festplatten) sind so ausgelegt, daß sie die Rekalibrierung verschieben und eine konstante Datenrate gewährleisten können. Diese Festplatten sind besonders für den Einsatz beim Schreiben von CDs geeignet, sind aber nicht unbedingt erforderlich.
 

Track-at-Once
"Track-at-Once" ist eine Methode des Schreibens, bei der alle Tracks einzeln geschrieben werden. Zwischen den Tracks hat der Recorder die Kontrolle über den Schreibprozeß. Bei Daten-CDs gibt es keinen Unterschied zwischen einer "Disk-At-Once" oder "Track-At-Once" geschriebenen CD. Bei Audio-CDs ist die "Track-At-Once"-Methode deutlich fexibler. So kann eine Audio-CD in mehreren Schritten erstellt werden und bei einem Bufferunderrun kann bei den meisten Recordern die CD weiterbeschrieben werden. Soll eine CD als Master verwendet werden, muß Sie "Disc-At-Once" geschrieben werden. Bei einigen Audio-CD-Abspielern, kann der Übergang zwischen zwei Tracks zu einem Knacken führen, dies tritt bei "Disc-At-Once geschriebenen CDs nicht auf. Einige Recorder können CDs nur "Track-At-Once" schreiben.
 

Tracks 
Eine CD ist physikalisch in einzelne Tracks unterteilt, was z.B. genutzt wird, um Musikstücke auf einer Audio-CD oder MPEG-Streams auf einer Video-CD zu trennen. Eine Audio-CD enthält einen Track für jedes Lied. Auf einer CD-ROM hingegen sind alle (Computer-)Daten in nur einem Track enthalten. Eine Mixed-Mode-CD ( Extra-CD ), die Mischung aus CD-ROM und Audio-CD, enthält einen Track mit Computerdaten (als ersten), gefolgt von einem Track pro Musikstück für die Audiodaten.
Track-at-Once
Ob eine CD "Track-at-Once" oder "Disc-at-once" aufgenommen wird, ist vor allem bei Audio-CDs relevant, bei einer Daten-CD ist das Ergebnis in beiden Fällen das gleiche. Bei der "Track-at-Once"-Methode wird nach jedem Track der Schreibvorgang unterbrochen. Der Schreibvorgang kann dann sofort oder später fortgesetzt werden. Die "Track-at-Once" Methode ist damit flexibler. So können Sie bei einer Audio-CD nach jedem Track den Schreibvorgang unterbrechen, um z.B. vom Recorder einen neuen Audio-Track auszulesen. Nachteil der "Track-at-once" Methode ist, daß bei einigen Recordern zwischen den Tracks eine Pause eingefügt wird, die beispielsweise bei Live-CDs unerwünscht sein können. Auch kann der Übergang zwischen zwei Tracks vom CD-Spieler mit einem leisen Knacken wiedergegeben werden. 
Multisession-CDs werden und sollten in der Regel mit der "Track-at-Once"-Methode geschrieben.
 

Unicode
So wie der American Standard Code for Information Interchange (ASCII) ist Unicode ein Standard fŸr die Darstellung von Zeichen mit Hilfe von Computern. Im Gegensatz zu ASCII verwendet Unicode nicht 8 Bit, sondern 16 Bit zur Speicherung eines Zeichens. Dadurch kšnnen mit Unicode nicht nur lateinische Buchstaben, sondern auch arabische oder Kanji-Zeichen dargestellt werden.
 

UPC/EAN Code
Der UPC Code (Universal Product Code) dient dazu Produkte und Hersteller zu identifizieren. Er wird länderabhängig vergeben. In Deutschland von der Centrale für Coorganisation GmbH - Posfach 19 04 24 - 50501 Köln  Tel: 0221 5749-02
 

Video-CD
WinOnCD kann Video-CDs nach dem WhiteBook 2.0 Standard erstellen. Eine Video-CD enthält MPEG full-motion Videosequenzen in einem speziellen Format. Diese CDs können mit MPC3 (Mulitmedia PC 3 Standard) Computern, CD-i Abspielern oder speziellen Video-CD Abspielern benutzt werden.
Ein MPEG-Encoder, mit dem AVI Dateien in das MPEG-Format konvertiert werden können, ist Bestandteil von WinOnCD.
Selbstverständlich können auch andere, WhiteBook konforme MPEG-Dateien verwendet werden..
Interaktive Video-CDs, die z.B. MPEG-Standbilder und Auswahlmenüs enthalten, können mit VideoPack 4.0, dem professionellen Video-CD Entwicklungswerkzeug von CeQuadrat, erstellt werden.
 

Volume
Ein Volume ist ein Satz aus einer oder mehreren zusammengehörigen CDs, z.B. werden drei CDs, die als Teil einer Serie über klassische Komponisten erscheinen, als Volume bezeichnet. Die Beschreibung in den Feldern des Volume Descriptors beziehen sich auf den ganzen Satz von CDs.
 

Wave (.WAV)
Das Wave-Format ist ein RIFF-Audio Format. Dateien im Wave-Format können von WinOnCD gelesen werden.
 

WhiteBook
Das WhiteBook ist die Definition für den Video-CD Standard, auf den sich Philips, Sony, Matsushita und JVC geeinigt haben. Es gibt zwei wichtige Versionen, Version 1.1 und Version 2.0.
 

Yellow Book
Im YellowBook, auch als ECMA-130 bekannt, definierten Philips und Sony die Erweiterung der Audio-CD zur Daten-CD (CD-ROM).
Das YellowBook definiert zwei verschiedene "Modi": im Modus 1 enthält ein Block 2048 im Modus 2 2336 Byte Benutzerdaten. Der Rest eines physikalischen Blocks (2352 Byte) wird zur Fehlererkennung und -korrektur und zur Synchronisation benutzt. 
 

Hier gehts weiter im Rundgang 

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