AIFF
AIFF steht für
"Audio Interchange File Format". Es ist ein, auf IFF basierendes
Dateiformat für den Austausch von Audiodaten zwischen Computern. WinOnCD
kann AIFF-Dateien lesen.
ASPI
ASPI steht für
"Advanced SCSI Programming Interface" und definiert eine Schnittstelle
für den Zugriff auf SCSI- und ATAPI-Geräte. WinOnCD arbeitet
mit einem speziellen ASPI, der von CeQuadrat auschließlich für
das CD-Recording entwickelt wurde. So ist eine Beeinflußung durch
andere Software, die ebenfalls einen ASPI benötigt, ausgeschlossen.
Auch konnte so eine optimale Performance erreicht werden. Andere Software
greift im Allgemeinen auf den von Windows 95 installierten ASPI zurück.
Audio-CD
Die Audio-CD ist
wohl der bekannteste CD-Typ. Sie enthält Audiodaten, also Musik, und
kann sowohl in CD-ROM-Laufwerken als auch in normalen Audio-CD-Abspielern
von Stereoanlagen abgespielt werden.
In den Läden
gibt es allerdings auch CDRs mit dem Hinweis: Nur für Audiodaten.-
Diese sind für den Audio-CD-Recorder im HiFi-Turm gedacht. Der PC-Besitzer
kann die viel billigeren CDRs benutzen.
Bootable
CD
Kein modernes Computersystem
arbeitet, ohne vorher sein Betriebssystem z.B. von der Festplatte zu laden.
Diesen Vorgang nennt man "Booten".
Um von CDs "booten"
zu können, müssen spezielle "Bootable CDs" hergestellt werden.
Bei PCs werden diese nach dem "El Torito" Standard erstellt.
Er benötigt
entweder ein "El Torito" kompatibles BIOS (wie sie zur Zeit von fast allen
BIOS-Herstellern implementiert werden) oder, wenn von SCSI gebootet wird,
einen SCSI-Adapter der den Standard unterstützt (z.B. Adaptec 2940
mit aktueller BIOS-Version). Es wird eine SCSI-Festplatte benötigt,
die die zu schreibende Boot-Partition (i.a. DOS) enthält.
Es kann jedoch nicht
jedes Betriebssystem von einer CD gebootet werden. Windows95 und Windows
NT schreiben beim Booten auf das Medium, von dem gebootet wird. Dies ist
bei einer CD nicht möglich, der Vorgang bricht ab. Das Booten von
einem ROM-Medium ist bei der Entwicklung dieser Betriebssysteme nicht vorgesehen
worden. Es kann also nur ein Betriebssystem von der CD gestartet werden,
daß beim Booten nicht auf das Medium schreibt. Ein solches Betriebssystem
ist MS-DOS. Eine Bootable CD nach dem "El Torito" Standard enthält
ein Bootimage und einen ISO-Teil. MS-DOS kann, nachdem eine Lesetreiber
für das CD-ROM-Laufwerk und die "MSCDEX" installiert wurde, auf den
ISO-Teil der CD zugreifen. Eine Bootable-CD für einen PC sieht üblicherweise
so aus, daß über das Bootimage DOS und die CD-ROM Lesetreiber
gebootet werden, anschließend wird die weitere Installation vom ISO-Teil
ausgeführt.
Mit WinOnCD können
Bootable CDs nach dem oben beschriebenen "El Torito"-Standard hergestellt
werden. Dazu wird eine SCSI-Festplatte benötigt, die die zu schreibende
Boot-Partition (i.a. DOS) enthält.
Brennersoftware
Zum Brennen von
CDs wird neben dem CD-Brenner auch eine Brennersoftware benoetigt. Die
besten sind : WINonCD Link1 Link2
und CDRWIN
Bridge-Disc
Eine Bridge-Disc
ist eine spezielle Form der CD-ROM/XA, die ein ISO 9660-Dateisystem beinhaltet.
Auf dieser Art von CD ermöglicht ein spezielles Programm CD-i-Abspielern
den Zugriff auf die Daten. Unter anderen Systemen benötigen Sie eine
spezielle Applikation, um auf die Daten zuzugreifen. Ein Beispiel für
eine Bridge-Disc ist die Video-CD.
Buffer
Underrun
Jeder Track einer
CD muß ohne Unterbrechung geschrieben werden. Um dies zu gewährleisten,
hat jeder CD-Recorder einen Puffer, der Aussetzer bei der Übertragung
der Daten vom Computer ausgleicht. Wenn der Transfer der Daten jedoch zu
langsam ist, wird der Puffer nicht rechtzeitig aufgefüllt und dem
Recorder gehen die Daten aus. Dies wird mit "Buffer Underrun" bezeichnet.
Je nach der Art, wie die CD beschrieben wird, ist der angefangene Track
oder aber die ganze CD-R unbrauchbar. Ein Bufferunderrun erfolgt oft durch
ein zu langsames Quell-Laufwerk (beim Schreiben on-the-fly). Ein weitere
Ursache kann durch ein Problem im SCSI/ASPI Bereich liegen (beim Schreiben
mit Image).
Buffer Underrun
bei Toshiba 32x DAO on-the-fly nach Schreiben von Lead-in: Wenn
Sie von einem Toshiba 32x "disc-at-once" eine "on-the-fly" Kopie starten,
kann es zu einer Fehler- meldung kommen. Wird "disc-at-once" geschrieben,
wird zuerst das Lead-in geschrieben. Dazu werden zu diesem Zeitpunkt
keine Daten von der Quell-CD benötigt. Ist das Lead-in geschrieben,
werden - ohne daß der Laser absetzen kann - Daten vom CD-ROM benötigt,
da nun die/der Track(s) geschrieben werden. Während des Lead-in schaltet
das CD-ROM ab, wenn wieder Daten benötigt werden, muß
das Laufwerk seine Drehzahl wieder erreichen. Zu diesem Zeitpunkt können
keine Daten geliefert werden. Um diesen Zeitraum zu überbrücken
liest WinOnCD vor dem Schreiben des Lead-in Daten in interne Puffer.
Leider benötigt das Toshiba 32x für den Spin-up länger,
als die Puffer von WinOnCD überbrücken können.
Lösung:
Es muß
daher über die Registry der Wert für diese ´Buffers' vergrößert
werden. Rufen Sie regedit auf. Unter HKey_Local_Machine - Software - CeQuadrat
- WinOnCD - Recorder tragen Sie rechts eine neue Zeichenfolge (String Value)
'Buffers' ein und setzen deren Wert auf z.B. 64. Empfohlen wird folgende
Werte nicht zu überschreiten: bei 16 MB Arbeitsspeicher --> Wert 40,
ab 32 MB --> Wert 64.
CD-DA
CD-DA steht für
"CD Digital Audio" und ist der bekannte Standard von Audio-CDs, der im
RedBook beschrieben ist.
Die Audiodaten werden
in Frames mit einer Länge von 1/75 Sekunde abgelegt. Pro Sekunde werden
44.100 Abtastungen des Audio-Signals gespeichert. Jede Abtastung belegt
zwei Byte (16 Bit) und es werden zwei Kanäle (Links und Rechts) abgelegt.
Es ergibt sich eine Sektorgröße von 44.100 x 2 x 2 / 75 = 2352
Byte pro Frame, der Größe eines physikalischen Blocks auf einer
CD. WinOnCD kann Audio-CDs schreiben.
CD-Extra
Der Begriff CD-Extra
(vorher auch "CD PLUS") beschreibt sowohl ein physikalisches als auch ein
logisches Format. Er ist im BlueBook definiert.
Wie eine Mixed-Mode-CD
enthält eine CD-Extra einen Daten- und einen oder mehrere Audio-Tracks.
Um das Problem des "Abspielens" der Computerdaten durch einen Audio-CD-Abspieler
(und eine eventuelle Beschädigung der Lautsprecher) zu verhindern,
liegen bei einer CD-Extra alle Audio-Tracks in der ersten Session und der
Daten-Track in der zweiten. Audio-Abspieler sind grundsätzliche sog.
Single-Session-Geräte und können damit nur die erste Session
einer CD erkennen. Sie spielen damit immer nur den Teil der CD, der die
Audio-Daten enthält. Ein CD-Extra fähiges CD-ROM Laufwerk
dagegen sucht zuerst nach der letzten Session der CD - bei einer CD-Extra
ist dies der Datenteil.
Achtung: nicht jedes
CD-ROM-Laufwerk, das multisessionfähig ist, kommt auch mit CD-Extra
zurecht. Viele Laufwerke sind so programmiert, daß eine CD als Audio-CD
betrachtet wird, sobald der erste Track der ersten Session ein Audio-Track
ist. Da eine Audio-CD eine Single-Session CD ist, sucht das Laufwerk nicht
nach weiteren Sessions.
Neben den nach dem
BlueBook erforderlichen Dateien im Datenteil der CD-Extra können natürlich
auch eigene Daten dem ISO 9660 Dateisystem zugefügt werden.
WinOnCD kann CD-Extra
CDs nach dem aktuellen Standard des BlueBook produzieren.
CD-i
CD-i steht für
"CD Interactive" und ist das CD-Format eines Multimedia-Abspielers von
Philips. Eine Video-CD, die eine Bridge-Disc ist, enthält eine CD-i-Applikation,
so daß sie von einem CD-i-Abspieler wiedergegeben werden kann.
CD-PLUS
Diese Format heißt
inzwischen "CD-Extra".
CD-R
und Test der CDR
CD-R ist eine Abkürzung
und steht für "CD-Recordable". Im Unterschied zu gepreßten CDs
werden beim "Beschreiben" einer CD-R die Daten mit dem Laser in einer speziellen
Schicht eingebrannt. Die CDs in Computerzeitschriften sind alle gepresst.
Beachten Sie aber,
daß ein paar ältere CD-ROM-Laufwerke Probleme beim Lesen von
CD-Rs haben können. Besonders wenn die CD-R als Multsession-CD geschrieben
wurde, läßt sich manchmal nur die erste Session lesen. Wenn
die CD vom CD-ROM-Laufwerk gar nicht erkannt wird, sollten Sie die gleiche
CD nochmals mit einem anderen CD-R-Typen schreiben. Da Rohlinge vom gleichen
Hersteller oft unter verschiedenen Namen verkauft werden, sollten Sie einen
Rohling mit einer anderen Beschichtung wählen. Die Beschichtungen
können zur Zeit gold, grün oder blau sein.
Um zu testen, ob
eine CD korrekt geschrieben wurde, gibt es mehrere Möglichkeiten.
Zunächst gilt, wenn die CD in einem CD-ROM Laufwerk gelesen wird,
ist die CD in Ordnung. Wenn die CD im Recorder gelesen wird, sind die Daten
richtig geschrieben worden (Manche CD-Recorder arbeiten unter Windows ´95
nicht als CD-ROM-Laufwerk). Sie müssen jetzt noch prüfen, ob
die CD richtig finalisiert wurde. Rufen Sie dazu das Disc Info von WinOnCD
auf. Wenn Sie eine reine Daten-CD erstellt haben und die CD schreibgeschützt
ist (Disc Info zeigt keinen freien Speicherplatz), muß die Anzahl
der Sessions gleich der Anzahl der Tracks sein (In jeder Session steht
ein Datentrack). Ist die CD noch nicht schreibgeschützt, ist dagegen
die Anzahl der Sessions um eins größer als die Anzahl der Tracks
(in jeder Session steht ein Track und eine weitere Session ist bereits
geöffnet). Wenn andere CD-ROM-Laufwerke eine so überprüfte
CD nicht lesen können, handelt es sich meistens um ein Problem des
CD-ROM-Laufwerks oder dem verwendeten Rohlingtyp in Verbindung mit dem
verwendeten CD-ROM.
CD-ROM
Die CD-ROM ("Compact
Disc Read Only Memory") wurde von Philips und Sony erfunden, um Computerdaten
zu speichern. Der Standard für die physikalische Struktur einer CD-ROM
ist im YellowBook der Erfinder der CD, Philips und Sony, festgelegt.
Alle Daten auf einer
CD-ROM werden in einem Track abgelegt, wobei die Blockgröße
2048 Byte beträgt. Da ein physikalischer Block 2352 Byte groß
ist, bleiben 304 Byte pro Block übrig. Diese werden für zusätzliche
Informationen und eine erweiterte Fehlererkennung und -korrektur verwendet.
Die Informationen
können in verschiedenen Formaten auf einer CD-ROM gespeichert werden.
Zu diesen Formaten gehört der ISO 9660-Standard. Manche Systeme unterstützen
ihre eigenen Dateisysteme auf CD-ROM (z.B. Macintosh und die meisten UNIX-Systeme).
CD-XA
XA steht für
"Extended Architecture" und ist ein Standard für Multimedia-CDs, die
Audio, Video und Computerdaten enthalten. Er wurde von Sony und Philips
definiert. CD-XA wird im Modus 2 (2336 Byte) beschrieben und benutzt zwei
logische Blockgrößen:
2048 Byte pro Block
für Computerdaten (sog. Mode2 - Form1)
2324 Byte pro Block
für Audio- und Video-Informationen (sog. Mode2 - Form2)
Ein weiterer Unterschied
zu Modus 1 (CD-ROM) ist der Subheader. Diese, in Modus 1 unbenutzten, 8
Byte werden im Modus 2 zur Speicherung spezieller Daten für die Lesegeräte
genutzt. Es ist zum Beispiel möglich, eine Interrupt-Nachricht zu
generieren, wenn ein bestimmter Sektor gelesen wird.
D
Disc-at-Once
"Disc-at-Once" ist
eine der Methoden zum Beschreiben von CDs, die nicht von allen CD-Recordern
unterstützt wird. Bei dieser Methode werden alle Blöcke einer
CD-R, inklusive der Zwischenräume zwischen den Tracks, von der Software
geschrieben. Dies wird besonders bei der Produktion von Audio-CDs relevant,
da sie die volle Kontrolle über die Lücken zwischen den Tracks
und den "PQ"-Channel, für das Mastern von CDs notwendig, zuläßt.
Bei Verwendung der
"Disc-at-Once"-Methode werden alle Blöcke der CD von der Software
geschrieben. Dies ist bei der Produktion von Audio-CDs besonders nützlich,
da nur "Disc-at-Once" die volle Kontrolle über die Zwischenräume
zwischen den Tracks und den PQ-Channel ermöglicht. Das ist besonders
von Interesse, wenn die CD später gepreßt werden soll.Nachteil
ist jedoch, daß die ganze CD in einem Durchgang geschrieben werden
muß.
Im "Disc-at-Once"
Modus ist es möglich, die Länge der Pause zwischen den Tracks
beliebig zu ändern. Wird die CD "Track-at-Once" geschrieben, wird
zwischen den Tracks eine Pause von 2 Sekunden eingefügt oder keine
Pause eingefügt (nur bei Recordern die die Funktion "Track-at-once/zero
gap" unterstützen).
ECMA
ECMA steht für
"European Computer Manufactures Association" ("Vereinigung europäischer
Computerhersteller"). Die ECMA hat viele Standards im Bereich der CD und
des CD-Recording veröffentlicht. Manche der Veröffentlichungen
sind Nachdrucke der Original-"ColoredBooks".
GreenBook
Im GreenBook ist
die Definition des CD-i Standards festgeschrieben.
HFS
Das "Hierarchical
File System" (HFS) ist das Dateisystem für MacOS, das von Apple Macintosh-
und PowerMacintosh-Systemen benutzt wird.
Hybrid-CD
Auf der einen Seite
können CDs mit dem HFS für MacOS auf IBM kompatiblen Computern
nicht benutzt werden. Andererseits bietet ISO-9660 nicht alle Features,
die das HFS für Macintosh-Computer zur Verfügung stellt.
Die Hybrid-CD kann
jedoch beide Dateisysteme auf einer CD enthalten. Jedes System wird automatisch,
ohne Zutun des Benutzers, das eigene Dateisystem erkennen.
Auf den Standard-Hybrid-CDs
liegen die ISO und die HFS-Partition getrennt vor. Macintosh-Computer können
also nicht auf die Dateien der ISO-9660-Partition zugreifen und umgekehrt.
ISO 9660
CD-Format
ISO 9660 ist ein
Format, das 1984 von der International Standards Organization (ISO) eingeführt
wurde. Dateinamen müssen nicht nur im Format "8.3" sein, sondern dürfen
zusätzlich nur aus den Großbuchstaben "A" bis "Z", den Ziffern
"0" bis "9" und dem Unterstrich "_" bestehen. Sonderzeichen wie etwa "$"
oder "-" sind nicht erlaubt. Nach dem Dateinamen muß auf jeden Fall
ein Punkt folgen, auch wenn keine Erweiterung vorhanden ist.
Verzeichnisnamen
sind maximal 8 Zeichen lang und haben keine Endung. Es ist nicht erlaubt,
Verzeichnisse tiefer als 8 Ebenen zu verschachteln.
Es ist wichtig zu
wissen, daß das Dateisystem der Festplatte in einem PC sich von dem
gebräuchlichsten Dateisystem für CD-ROMs unterscheidet. Die Unterschiede
sind folgende:
Viele CDs nutzen
nicht ISO-konforme Sonderzeichen wie "$" und "-". Die CD verhält sich
dann ungewöhnlich, und manche Verzeichnisse und Dateien lassen sich
nicht lesen.
Joliet
Die Erweiterung
zu ISO 9660 von Microsoft heißt "Joliet" und erlaubt Dateinamen mit
einer Länge von 64 Zeichen im Unicode. Jede CD im Joliet-Format enthält
zwei Dateisysteme: ein echtes ISO 9660 Dateisystem, um die Kompatibilität
zu anderen Systemen zu gewährleisten, und außerdem ein Joliet-Dateisystem,
das zur Zeit nur von Windows '95 und NT4.0 unterstützt wird. Damit
wird bei einer solchen CD unter Windows95 und NT4.0 das Joliet Dateisystem
und auf allen anderen Plattformen das ISO-Dateisystem erkannt.
Kapazität
einer CD
CD-Rs gibt es in
drei verschiedenen Größen: 18, 63 und 74 Minuten
74 Minuten - (2352
Byte/Sektor) x (75 Sektoren/Sekunde) x (60 Sekunden/Minute) x (74 Minuten)
= 783,216,000 Byte = 747 MByte
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